Urbanisme

Flag de_DE  Grenzüberschreitende Verkehrsinformation aus Karlsruhe nach Frankreich

Das Mobilitätsportal der TRK nach Frankreich erweitert


Das Mobilitätsportal der TechnologieRegion Karlsruhe mobil.trk.de entwickelt sich in seiner dritten Ausbaustufe nach Frankreich weiter und enthält ab sofort auch Verkehrsdaten der nord-elsässischen Städte Haguenau, Saverne und Wissembourg sowie des Département Bas-Rhin

(v.l.) Jochen Ehlgötz, Geschäftsführer TechnologieRegion Karlsruhe GmbH, Frédéric Terrien, Direktor PETR Pays de Saverne, Patrice Harster, Direktor EVTZ Eurodistrikt PAMINA, Christian Gliech, Bürgermeister Wissembourg, Rémi Bertrand, Präsident Eurodistrikt PAMINA und Vize-Präsident Département du Bas-Rhin, Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister Stadt Karlsruhe und Aufsichtsratsvorsitzender TechnologieRegion Karlsruhe GmbH und André Erbs, Vize-Präsident Communauté d’agglomération de Haguenau (Quelle: Eurodistrikt PAMINA)

Freie Parkhaus-Stellplätze in Echtzeit, eine neu gestaltete und vergrößerte Karte, Baustellen, Verkehrswebcams und Informationen zu den Rheinfähren Rhinau/Kappel, Seltz/Plittersdorf und Drusenheim/Greffern sind auf der Website mobil.trk.de abrufbar.

Ein neues Auswahl-Menü listet für den gesamten PAMINA-Raum 430 E-Ladesäulen, 300 Carsharing- und 41 Radverleih-Stationen auf. 25 000 Bus- und Tram-Haltestellen aus den Verkehrsverbünden Alsace, Karlsruhe, Rhein-Neckar, Pforzheim und Offenburg erscheinen mit Abfahrtsmonitor. Das ausgebaute Portal, das auch in Französisch und Englisch verfügbar ist, erreicht zwei Millionen Menschen in 12 Städten. Deutschlandweit gehört mobil.trk.de mit 300 000 Seitenaufrufen pro Tag zu den führenden Online-Angeboten für Mobilitätsplanung. Der Informationsservice über unterschiedlichste Verkehrsmittel war 2010 als Projekt der Stadt Karlsruhe gestartet. Ab 2015 ist er auf die TechnologieRegion Karlsruhe ausgeweitet worden, zuletzt kamen vor knapp zwei Jahren die Städte Germersheim, Wörth und Bruchsal hinzu.

„Mobilität ist und bleibt der wichtigste Wachstumsfaktor im Eurodistrikt PAMINA. Deshalb freuen wir uns, dass mit der grenzüberschreitenden Mobilitätsplattform wieder ein Projekt des Aktionsplans Mobilität PAMINA abgeschlossen ist“, sagt Rémi Bertrand, der Präsident des Eurodistrikts PAMINA und Vize-Präsident des Département Bas-Rhin, bei der Vorstellung des erweiterten Portals. „Solche Projekte sind für unsere gemeinsame Region von großer Bedeutung, denn sie verbessern konkret den Alltag der Bewohner.“ Zudem würden die Grenzregionen damit der Vorreiterrolle gerecht, die ihnen der neue deutsch-französische Aachener Vertrag zuspricht, erklärt Bertrand.

Winfried Hermann, Verkehrsminister von Baden-Württemberg, erklärte: „Das Mobilitätsportal der TechnologieRegion Karlsruhe macht Informationen rund um Mobilität und Verkehr in ansprechender Form digital verfügbar. Dass hier Daten über verschiedene Verkehrsmittel auch über die Landesgrenze hinweg bereitstehen, freut mich besonders. Die große Reichweite des Portals zeigt, dass sich die Bürger einen einfachen und schnellen Zugang zu umweltverträglichen Mobilitätsangeboten auch grenzüberschreitend wünschen. So ermöglichen wir nachhaltige Mobilität über die Grenzen hinweg.“

Das Angebot einer nachhaltigen, multimodalen Mobilitätsentscheidung für regionale Nutzer links und rechts des Rheins sei das Ergebnis erfolgreicher Europaarbeit, die man jeden Tag erfahren könne, findet Dr. Frank Mentrup, Aufsichtsratsvorsitzender der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH und Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe. „Mit der grenzüberschreitenden Mobilitätsplattform unterstreicht die TechnologieRegion Karlsruhe einmal mehr ihr Image als zukunftsweisende Mobilitätsregion. Der Verflechtungsraum von TechnologieRegion Karlsruhe und Eurodistrikt PAMINA steht beispielhaft für einen Grenzraum, der Europa nach vorne bringt“, so Mentrup bei der Präsentation der aktualisierten Version von mobil.trk.de in Lauterbourg.

Das Faktenblatt zum Mobilitätsportal finden Sie hier.

Quelle : TechnologieRegion Karlsruhe Newsletter Nr. 2 Februar 2019

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Kontakt : presse@technologieregion-karlsruhe.de

 

Flag de_DE  INFRASTRUKTUR UND MIGRATION IM FOKUS

Regionalkonferenz der TechnologieRegion Karlsruhe

Galerie ersten Ranges: Die Staatliche Kunsthalle genießt über Stadt und Region hinaus einen hervorragenden Ruf. Erweiterungen sollen künftig mehr Platz für Ausstellungen bringen. Foto: Stadt Karlsruhe

Infrastruktur und Migration im Fokus

Die Auswirkungen einer Sperrung der bestehenden Rheinbrücke auf die Region, Rolle und Vorhaben von Staatstheater und Kunsthalle sowie der Vorschlag zu einem Pakt zur Beschäftigung für Flüchtlinge standen im Mittelpunkt der jüngsten Regionalkonferenz der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK).

In der Kultur „tut sich Einiges“ betonte Wolfgang Grenke, der Vorsitzende der Regionalkonferenz, als er den Medien die Ergebnisse der Zusammenkunft vorstellte. Grenke, gleichzeitig Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK), unterstrich dabei auch die Rolle der Kultur als „wichtiger Wirtschaftsfaktor“. So habe Peter Spuhler, der Intendant des Badischen Staatstheaters (BST), bei der Präsentation der Zukunftspläne seines Hauses in Sachen Sanierung und Weiterentwicklung auch auf den Stellenwert des BST als großer Arbeitgeber mit 900 Mitarbeitern hingewiesen. Und auf das bedeutsame Potenzial der Besucher für Gastronomie und Hotellerie. Wie das BST rüstet sich auch die Staatliche Kunsthalle für die Herausforderungen der Zukunft. Vor der Konferenz, so Grenke, habe Direktorin Prof. Dr. Pia Müller-Tamm „von einem gewaltigen Wettbewerbsdruck“ gesprochen, unter dem die Kunsthalle zwischen den Häusern in Basel, Colmar und Mannheim stehe. Um dem zu begegnen, brauche der Hübsch-Bau an der Hans-Thoma-Straße mehr Platz für Ausstellungen. Den soll im ersten Schritt ein Erweiterungsbau im Innenhof bringen, für den nächsten seien Gelände und Gebäude des Amtsgerichts ins Auge gefasst.

Als bei der Konferenz die Infrastruktur in der TRK auf der Tagesordnung stand, war natürlich auch die zweite Rheinbrücke Thema. Dazu gab es eine von der IHK in Auftrag gegebene Verkehrssimulation, in der das Büro Koehler und Leutwein die Auswirkungen einer Sperrung der bestehenden Rheinbrücke sichtbar macht. „Die Sperrung der Rheinbrücke würde erhebliche Beeinträchtigungen für angrenzende Stadtteile Karlsruhes bringen, die Kaufkraft würde reduziert, weil die Menschen nicht mehr hier einkaufen würden, und sogar der Baden-Airpark wäre in seiner Erreichbarkeit beeinträchtigt“, brachte Grenke die wesentlichen Resultate der Studie auf den Punkt.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung in der Flüchtlingsfrage beschäftigte sich die Konferenz zudem mit der Migrationssituation in der Region. Für die Mitglieder sei unisono klar gewesen, „wir nehmen die Herausforderungen an“, sprach TRK-Geschäftsführer Jochen Ehlgötz vom gemeinsamen Willen, nach Möglichkeiten zu suchen, „Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren“.  Dazu erarbeitete eine Arbeitsgruppe auf Basis der Fachkräfteallianz ein Papier, in dem sie einen Pakt von kommunalen Gebietskörperschaften, Arbeitsagenturen, Kammern und weiteren Partnern zur Beschäftigung für Flüchtlinge in der TRK vorschlägt. Für die Regionalkonferenz, so Ehlgötz, „ist Sprache der zentrale Schlüssel für eine erfolgreiche Integration“. Deshalb sei eine umfassende Finanzierung von flächendeckenden Grund- und Aufbaukursen in Deutsch unabdingbar. Weiter habe die Erlangung eines Schul- oder Ausbildungsabschlusses junger Menschen höchste Priorität. Daher sollten junge Flüchtlinge mit Bleibeperspektive für die Zeit der Ausbildung und einer danach mindestens zweijährigen Beschäftigung „nicht von Abschiebung betroffen sein“, heißt es in dem Papier weiter.

Weitere Informationen unter: Regionalkonferenz TRKation

Quelle : Newsletter der TechnologieRegion Karlsruhe / Ausgabe N° 9 / November 2015

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Flag fr_FR  Une station d’épuration transfrontalière à Wissembourg

Mise en service en juin 2014, la nouvelle station d’épuration transfrontalière de Wissembourg a été récemment inaugurée.
Cette station a remplacé l’ancienne, âgée de 43 ans et qui ne répondait plus aux besoins.

Lors de l’inauguration, Christian Gliech, maire de Wissembourg a insisté sur la dimension transfrontalière de l’équipement.

Aux côtés de la ville de Wissembourg, de l’agence de l’Eau Rhin-Meuse, du Conseil départemental, de la Cave et de l’hôpital de Wissembourg, les collectivités allemandes : les Verbandsgemeinde de Bad Bergzabern et du Dahner Felsenland ont participé au financement et ont permis de monter un projet européen Interreg. Tous ces acteurs ont contribué à la prise en charge des 8,5 millions d’euros HT du projet.

 

Flag de_DE  « Handel online -Innenstadt offline ? » Fachtagung am 6. Mai IHK Pfalz Ludwigshafen

Handel online – Innenstadt offline?

Die Welt des Handels befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Ausgelöst wird dieser zum einen durch die immer spürbarere demographische Entwicklung. Die Menschen werden älter und die Kaufkraft im Handel stagniert oder sinkt bereits. Zum anderen wirkt sich die rasante Digitalisie­rung unseres Lebens besonders auf unsere Handelsstruktu­ren aus. Das Einkaufsverhalten der Menschen verändert sich grundlegend und die Folgen dieser Entwicklungen werden immer sichtbarer. Viele inhabergeführte Fachgeschäfte sind verschwunden und die etablierten Einzelhandelsstrukturen in unseren Innenstädten, gerade in Klein- und Mittelstädten, geraten unter Druck. Auf diese Herausforderungen muss sich nicht nur der Einzelhandel einstellen. Auch die Kommunen und die Regional- bzw. Landesplanung sind gefordert, wenn es um den Erhalt attraktiver Innenstädte und einer wohnort­nahen Versorgung der Bevölkerung geht.

Mit der Fachtagung greifen wir dieses Spannungsfeld auf und wollen aufzeigen, welche Folgen die Digitalisierung des Handels, die Veränderungen der Handelslandschaft und das geänderte Verbraucherverhalten für unsere Innenstädte haben. Gleichzeitig wollen wir beleuchten, wie sowohl Kom­munen als auch das Land durch Konzepte und Planungen hierauf reagieren und sich so zukunftsfähig aufstellen können beziehungsweise müssen. In der abschließenden Podiumsdis­kussion mit Vertretern von Landesministerien, Unternehmern und Kommunen wollen wir mit Ihnen geeignete Strategien und Instrumente für zukunftsfähige, attraktive Innenstädte diskutieren.

Die Veranstaltung richtet sich an:

Fachpublikum aus Kommunen, Regional- und Landesverwal­tung sowie Händler, City- und Stadtmarketingvereinigungen, Stadtentwicklungs- und Standortunternehmen, Architekten und Stadtplaner.

 

Einladung und et Veranstaltungsprogramm:

http://www.pfalz.ihk24.de/blob/luihk24/standortpolitik/1468628/1c79bd95b4a6b5030eba18a1e77038b5/Einladung-Fachtagung-Handel-online—Innenstadt-offline–data.pdf