Flag de_DE Grenzüberschreitende Teamarbeit

 Bei ADDI – DATA am Baden Airpark.

Wird es in der digitalen Zukunft ein Facebook für Maschinen geben? Oder ein Xing für Roboter? Wird ein Austausch zwischen Mensch und Maschine möglich sein? Diese Fragen stellte René Ohlmann, Geschäftsführer der ADDI-DATA GmbH, bei dem von seinem Unternehmen initiierten INNOV-Tag rund 100 Schülerinnen und Schüler aus Baden und dem Elsass.  Hintergrund der Fragen nach der Symbiose aus virtueller und realer Welt war ein grenzüberschreitender Team-Wettbewerb zum Thema „Fabrik der Zukunft“. Zwei Schulklassen aus Deutschland von der Louis-Lepoix-Schule Baden-Baden und der Josef-Durler-Schule Rastatt und eine Klasse aus dem elsässischen Haguenau vom Lycée Heinrich-Nessel waren der Einladung von ADDI-DATA auf den Baden Airpark gefolgt, um, so Ohlmann „einen der schönsten Tage des Jahres gemeinsam zu verbringen“.
Sein Unternehmen, Spezialist für industrielle Messtechnik und Automation, ist stets auf der Suche nach geeignetem Nachwuchs. Ob die Fachkräfte von dieser oder jener Seite des Rheins kommen, interessiert den gebürtigen Elsässer Ohlmann dabei weniger. Sein Motto für den INNOV-Tag lautete: „Grenzüberschreitende Jugend gestaltet Technologie“, denn: „Der Einfluss von digitalem Wandel betrifft jeden hier in diesem Raum.“
An verschiedenen Tischen wurden die Schülerinnen und Schüler bunt durcheinandergewürfelt, damit neben der Arbeit auch die grenzüberschreitenden Kontakte nicht zu kurz kamen. An einem Tisch wurde beispielsweise nur englisch gesprochen. „Wir hätten unseren Tag auch international nennen können, aber es ist ein Unterschied, ob Schüler aus England oder Spanien kommen oder aus dem Elsass. Wir sind hier Nachbarn und sind deshalb ganz anders miteinander verbunden“, so der ADDI-DATA- Geschäftsführer, der auch im IHK-Projekt „Wirtschaft macht Schule“ sehr aktiv ist und bereits zwei Kooperationen mit elsässischen Schulen eingegangen ist.
Nachdem die Gruppen als Aufwärmübung in zehn Minuten einen möglichst hohen Turm aus 16 Blättern bauen sollten, wurde es ernst. Ohlmann stellte allen Schülerinnen und Schülern die Frage: „Was haben Sie für Vorurteile gegenüber dem Arbeiten im Unternehmen?“ Heraus kamen Begriffe wie Stress, große Verantwortung, Überstunden, Pünktlichkeit, Routine, Mobbing oder nervige Kunden.“ Anschließend wurden die Rollen im Team verteilt und „Materialverantwortliche,  Sprecher,  Zeitreferenten, Ablaufverantwortliche, Gute-Laune-Referent und Lautsprecherregler“ durften gemeinsam ihre „Digitale Fabrik der Zukunft“ entwickeln. Wichtig dabei war, dass in dieser Fabrik die zuvor genannten negativen Begleiterscheinungen des Berufslebens nach Möglichkeit beseitigt werden.
Am Besten ist dies Sonja Reiter, Lea Naumann (beide Josef Durler Schule), Manon Munsch, Leonard Schmitz  (Heinrich Nessel) sowie Simon Kübel und Robin Hefter  (Louis-Lepoix Schule) gelungen.
Der INNOV-Tag wurde gemeinsam von der ADDI-DATA GmbH, der IHK Karlsruhe, der Association EPA Alsace, der CCI Alsace und der Académie de Strasbourg organisiert.
Quelle : Berufsbildungsnewsletter der IHK Karlsruhe vom 29.04.2016

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