Flag de_DE GLOBAL 2015 geht an BOKELA aus Karlsruhe

Prof. Hans-Peter Mengele, Hauptgeschäftsführer der IHK Karlsruhe; Robert W. Huber, Vorsitzender des IHK-Außenwirtschaftsausschusses; Wolfgang Grenke, Präsident der IHK Karlsruhe; GLOBAL2015-Nominierte, Bastian Stöcklein, MalscherSitzMöbel Heinrich Stöcklein GmbH, Malsch und Patrick Krauth, Deutsche Homöopathie-Union DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG, Karlsruhe; GLOBAL2015-Preisträger Dr. Reinhard Bott und Dr. Thomas Langeloh, BOKELA Ingenieurgesellschaft für mechanische Verfahrenstechnik mbH; Botschafter Bolat Nussupov sowie Karlsruhes OB, Dr. Frank Mentrup. Foto: IHK Karlsruhe

Außenwirtschaftspreis der TechnologieRegion Karlsruhe bewertet Interkulturelle Kompetenz als Erfolgsfaktor im internationalen Geschäft

Die Firma BOKELA Ingenieurgesellschaft für mechanische Verfahrenstechnik mbH aus Karlsruhe ist am 30. November mit dem GLOBAL2015, dem Außenwirtschaftspreis der TechnologieRegion Karlsruhe, für ihre interkulturelle Strategie ausgezeichnet worden. Weitere nominierte Firmen waren die Deutsche Homöopathie-Union DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG aus Karlsruhe sowie die MalscherSitzMöbel Heinrich Stöcklein GmbH aus Malsch.

Nach 2011 und 2013 vergab in diesem Jahr die TechnologieRegion Karlsruhe zum dritten Mal den Außenwirtschaftspreis GLOBAL. Die Preisverleihung 2015 beschäftigte sich mit einem gerade in diesem Jahr sehr wichtigen Thema: Interkulturelle Kompetenz als Erfolgsfaktor im internationalen Geschäft.

„Die internationale Wettbewerbsfähigkeit ist einer der Erfolgsfaktoren unserer Region, denn mittlerweile wird bei uns jeder zweite Euro im Auslandsgeschäft verdient.“, so IHK-Präsident und Vorsitzender der TRK-Regionalkonferenz, Wolfgang Grenke. Die Exportquote lag 2014 in der TechnologieRegion Karlsruhe bei 49 Prozent. Die Auslandsumsätze des verarbeitenden Gewerbes betrugen 2014 im IHK-Bezirk Karlsruhe über 19 Milliarden Euro. Die Zahlen seien beeindruckend und zeigen, wie wichtig das internationale Geschäft für die Region ist, so Grenke weiter.

Ehrengast des Abends war Seine Exzellenz, Bolat Nussupov, Botschafter der Republik Kasachstan in Deutschland, der sein Land, in dem mehr als 125 Ethnien einträchtig – und einträglich – miteinander leben, vorstellte und für deutsch-kasachische Wirtschaftsbeziehungen warb.

Viele deutsche Unternehmen haben Standorte im Ausland, unterhalten Geschäftsbeziehungen zu Partnern auf allen Kontinenten und auch in heimischen Teams arbeiten Menschen aus verschiedenen Ländern zusammen. Immer, wenn Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen aufeinander treffen, sind bewusstes Fingerspitzengefühl und Sensibilität für Werte und Verhaltensweisen des Anderen gefragt. Erfolge auf internationalen Märkten erfordern nicht nur „Hard Skills“ wie hohe Qualität, Innovationsfähigkeit, After Sales Service etc. Sie erfordern vor allem auch „Soft Skills“. Das heißt, Unternehmenserfolg ist zunehmend abhängig von der Fähigkeit der Mitarbeiter, auf Personen eines anderen Kulturkreises einzugehen und mit diesen angemessen zu interagieren. Mit dem GLOBAL2015 werden Firmen ausgezeichnet, denen die Wichtigkeit dieser „Soft Skills“ bewusst ist und für die interkulturelle Strategie und Kompetenz entscheidende Bausteine ihres internationalen Erfolgs sind.

„Die Weltwirtschaft wird durch eine robuste Entwicklung in den USA und in Europa gestützt und damit auch das deutsche Ausfuhrgeschäft. Vor diesem Hintergrund wird es also immer wichtiger über die Fähigkeit zu verfügen, mit Menschen aus anderen Kulturkreisen so umzugehen, dass beide Parteien den Austausch als gewinnbringend erachten. Dies ist mit einer der Gründe, warum wir den GLOBAL2015 unter das Motto interkulturelle Kompetenz gestellt haben.“, laudatierte der Vorsitzende des IHK-Außenwirtschaftsausschusses, Robert W. Huber. Die BOKELA Ingenieurgesellschaft für mechanische Verfahrenstechnik mbH aus Karlsruhe lebe dies in vorbildlicher Weise vor.

Vor der Preisverleihung plädierte Joachim Eckerle, geschäftsführender Gesellschafter der Eckerle Holding GmbH, für einen wertebasierten Führungsstil und die Notwendigkeit von Veränderungen. Anschließend widmete sich eine Podiumsdiskussion dem Thema „Interkulturelle Kompetenz als wichtiger Baustein im  Auslandsgeschäft“. Diskutanten waren Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha, Direktorin des Zentrums für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Felix Hammann, Geschäftsführer der Heinrich Hammann GmbH & Co. KG aus Haßloch, Bernd Lanius, Werksleiter der Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA in Karlsruhe sowie Michael Schmitz, Vorstand der Schöck AG, Baden-Baden.

Weitere Informationen unter: GLOBAL2015

Quelle : Newsletter der TechnologieRegion Karlsruhe – Ausgabe Nr. 10 – Dezember 2015

Kontakt : presse@technologieregion-karlsruhe.de

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