Flag de_DE Dialogforum : Die Zeit is reif für Industrie 4.0

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Wirtschaftsförderung

K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro

Dialogforum diskutierte über neue Formen der Zusammenarbeit

Die Zeit ist reif für Industrie 4.0. Das war einhelliger Konsens beim gut besuchten „Dialogforum Industrie 4.0“ am 18. November im Gründerzentrum Perfekt Futur. Was ist nötig, damit sich solche neuen Geschäftsmodelle in Karlsruhe entwickeln können, lautete eine der zentralen Fragen. Industrie 4.0, auch als vierte industrielle Revolution bezeichnet, stellt bewährte Geschäftsmodelle vor große Herausforderungen. Gleichzeitig bieten sich für Unternehmen und StartUps Chancen durch neue Produktideen und Dienstleistungen. Die Vernetzung und Digitalisierung der Fertigung wird zu einem wichtigen Innovationstreiber. Um sich mit Fachleuten aus Wirtschaft, Wissenschaft und den Institutionen über neue Möglichkeiten und erforderliche Rahmenbedingungen auszutauschen, hatte die Wirtschaftsförderung Karlsruhe mit dem Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes sowie dem K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe in den Kreativpark Alter Schlachthof eingeladen.

Überlegungen für Hightech-Produktionspark

Unter dem Motto „Industrie 4.0 als Chance für kreatives Unternehmertum“ berichteten zunächst sogenannte „First Mover“ über neue Geschäftsmodelle. Der zweite Themenblock widmete sich unter anderem der Frage. „Was bedeutet Industrie 4.0 für die Region Karlsruhe?“ Hier wurden erste konzeptionelle Überlegungen für einen Hightech-Produktionspark „SmartProductionPark“ als Technologie-, Wachstums- und Gründerzentrum vorgestellt. Anschließend diskutierten die Teilnehmenden über die Erfolgsfaktoren. Einigkeit herrschte darüber, dass Karlsruhe mit seinen exzellenten Hochschul- und Forschungseinrichtungen, den zahlreichen Hochtechnologiefirmen – insbesondere in den Bereichen IT und Fertigung – sowie den etablierten Branchennetzwerken bereits über gute Voraussetzungen verfügt. Was es braucht, sind etwa neue Formen der Zusammenarbeit. Konkretes Beispiel: Hightech-Produktionen sind oft nicht zu 100 Prozent ausgelastet. Durch die Vernetzung von Akteuren – auch im Sinne einer Shared Economy – könnten Effizienzsteigerungen erzielt werden. In der Bildung wiederum sei interdisziplinäre Kompetenz gefragt, was die sparten- und bereichsübergreifende Kooperationen verschiedener Disziplinen erfordere. Solche Themen voranzutreiben, könnte die Aufgabe eines Hightech-Produktionspark sein, der als zentrale Anlaufstelle fungiert, Vernetzung unterstützt und Beratung für Gründerinnen und Gründer bietet.

Karlsruhe gut aufgestellt

Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup sieht Karlsruhe gut aufgestellt, „Es gibt bereits alles, was es braucht, um Industrie 4.0 erfolgreich umzusetzen und selbst zum Impulsgeber zu werden. Jetzt geht es darum, dass sich die Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft gut miteinander vernetzen und gemeinsam Lösungen erarbeiten.“ Michael Kaiser, Direktor der Wirtschaftsförderung: „Die hohe Zahl an Fachexperten und das positive Feedback zur Veranstaltung belegen, dass die Bereitschaft, das Thema Industrie 4.0 gemeinsam anzupacken, bei den Karlsruher Akteuren hoch ist. Um den Wirtschaftsstandort Karlsruhe zukunftsfähig aufzustellen, braucht es neue, auf diese Anforderungen ausgerichtete Konzepte. Die von der Wirtschaftsförderung vorgestellten konzeptionellen Vorarbeiten zu einem Hightech-Produktionspark erhielten breite Zustimmung.“ Wie die Veranstaltung zeigt, sind Know-how und Innovationsbereitschaft in Karlsruhe vorhanden, um mit neuen Geschäftsmodellen neue Unternehmen und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Mit Blick auf die Kreativwirtschaft betonte Christoph Backes, Vorstand des renommierten u-instituts, dass es noch nie so einfach war, ein Unternehmen zu gründen wie derzeit: „Innovationen werden oft von unzufriedenen Kunden angestoßen. Kreativunternehmen nehmen Impulse häufig schneller auf und sind gute Partner bei der Verbesserung von Produkten. Durch Industrie 4.0 können sie in Nischenmärkten schnell zu Produzenten werden.“ Die Teilnehmenden sprachen sich für die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit aus. Die Gründung eines zunächst informellen Netzwerks „Karlsruhe Industrie 4.0“ fand ebenfalls breite Zustimmung.

Quelle : Newsletter der Wirtschaftsförderung Karlsruhe vom 30/11/2015

www.wifoe.karlsruhe.de

Kontakt : newsletter@wifoe.kalrsruhe.de

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