Flag de_DE Der Eurodistrikt in Brüssel

Eine vierköpfige Delegation um den EVTZ-Präsidenten Rémi BERTRAND und den Geschäftsführer Patrice HARSTER hat vom 8. bis 11. Oktober intensive Informations- und Vernetzungsarbeit in Brüssel betrieben. Anlass der Delegationsreise war die European Week of Regions and Cities (EWRC), die alljährlich in der EU-Metropole stattfindet und vom Ausschuss der Regionen (AdR) sowie der Europäischen Kommission organisiert wird.

Zum Einstieg in das reichhaltige Arbeitsprogramm begaben sich die Vertreter des Eurodistrikts PAMINA zur GD Kultur & Bildung, um dem für Zweisprachigkeit verantwortlichen Bereichsleiter das Online-Spiel „Der Weltenbummler“ (INTERREG V A Oberrhein) vorzustellen und für die Maßnahme zu werben. Anschließend fand das jährliche Treffen der EVTZ-Plattform beim AdR statt, in deren Rahmen Patrice HARSTER den EVTZ Eurodistrikt PAMINA präsentierte und die Teilnehmer vieles über verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten für grenzüberschreitende Projekte erfahren konnten. Nach einem kurzen Vernetzung-Event organisierte der Eurodistrikt am Abend schließlich ein Treffen mit Vertretern des französischen Staates, der Europäischen Investitionsbank und der GD Regionalpolitik und Stadtentwicklung, um mit diesen insbesondere über Mobilitätsmaßnahmen im Schienenverkehr zu diskutieren. Ganz oben auf der Agenda stand hierbei die Reaktivierung der Schienenverbindung zwischen Haguenau und Rastatt.

Gleichzeitig stieß mit Valentina LOCCATELI andernorts eine weitere Vertreterin des Eurodistrikts PAMINA zur Delegation hinzu. Die junge Italienerin absolviert aktuell einen INTERREG-Freiwilligendienst beim EVTZ und wurde in dieser Funktion nach Brüssel eingeladen. Für sie stand an diesem Abend ein Treffen der jungen europäischen Freiwilligen auf dem Programm.

Weiter ging es am nächsten Tag mit einem Arbeitsgespräch bei der GD Wachstum, Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU. Auf Einladung der GD wird der Eurodistrikt PAMINA im nächsten Jahr eine lokale Konferenz zum „Single Digital Gateway“ organisieren – einem Online-Instrument für grenzüberschreitende Fragestellungen von Verbrauchern und Unternehmen. Der Präsident des Eurodistrikts besuchte derweil mit gemeinsam dem diplomatischen Berater der Präfektur Grand Est, Philippe VOIRY, einen Bereichsleiter der GD Mobilität und Transport, um auch diesen für die Mobilitätsvorhaben im Eurodistrikt PAMINA zu sensibilisieren. Nachmittags war die gesamte Delegation bei einem weiteren Workshop der EWRC zugegen, welcher sich der Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit widmete und vom Euro-Institut Kehl organisiert wurde.

Den gebührenden Abschluss des Tages bildetet ein feierlicher Abend bei der Landesvertretung Baden-Württemberg, die anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens zu einem Diskussionsabend mit den ehemaligen Europaministern des Landes geladen hatte. Diese Veranstaltung bot die Gelegenheit, sich mit zahlreichen regionalen und europäischen Akteuren auszutauschen, was die Vertreter des Eurodistrikts u.a. für ein  kurzes Gespräch mit dem EU-Kommissar für Haushalt und Personal Günther OETTINGER nutzten.

Am letzten Tag der Dienstreise verteilten sich die Delegationsmitglieder auf zwei Workshops der EWRC, einer zur Zweisprachigkeit und ein weiterer zum europäischen Programm für junge Freiwillige im Rahmen der INTERREG-Programme. Bei diesem Workshop, der von der Arbeitsgemeinschaft Europäischer Grenzregionen ausgerichtet wurde, durfte Valentina LOCCATELI vor einer internationalen Zuhörerschaft von ihren Erfahrungen beim Eurodistrikt PAMINA berichten, was sie mit großem Enthusiasmus tat. Sie erzählt dabei nicht nur von ihren Tätigkeiten bei der Entwicklung und Bewerbung des Online-Spiels „Der Weltenbummler“ (INTERREG V A Oberrhein), sondern auch von dem Mehrwert derartiger Auslandsaufenthalte für die europäische Idee.

Nach Abschluss des Arbeitsbesuchs in Brüssel äußerte sich der Präsident des Eurodistrikts PAMINA, Rémi BERTRAND, entsprechend zufrieden: „Die Reise nach Brüssel gab uns die Möglichkeit, die vielseitigen Aktivitäten des Eurodistrikts PAMINA zu präsentieren und viele neue Kontakte zu knüpfen sowie wichtige Kontakte zu vertiefen. Zudem haben wir weitere Informationen zu verschiedenen EU-Initiativen und Förderungen bekommen, die in Zukunft sehr wichtig für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sein werden.“

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