Flag de_DE Veranstaltung des Eurodistrikts : Thema grenzüberschreitender Arbeitsmarkt.

Weil in der Ortenau nahezu Vollbeschäftigung herrscht, suchen viele Firmen händeringend Arbeitskräfte. Die gibt es auf der anderen Rheinseite und sollen zu Grenzgängern gemacht werden. Dafür warb am Donnerstagabend eine Veranstaltung des Eurodistrikts in Sundheim.

Im Rahmen einer sogenannten »Afterwork«-Veranstaltung in der Organgerie des Sundheimer Restaurants »Oh Julia« hat der Eurodistrikt Straßburg-Ortenau am Donnerstagabend über sein mit Interreg-Mitteln gefördertes Projekt »Arbeitsmarkt auf 360 Grad« informiert.

Bei der vom ehemaligen Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Ortenau (WRO), Manfred Hammes, moderierten Veranstaltung sollte insbesondere auf das Potenzial von Arbeitskräften auf der französischen Rheinseite aufmerksam gemacht werden: »Beide Märkte sollen zusammengebracht werden«, bemerkte dazu Hammes.

Fachkräftemangel in der Ortenau

Während die Arbeitslosenquote in der Ortenau rund drei Prozent beträgt, sind im Großraum Straßburg etwa zehn Prozent ohne Beschäftigung, informierte der Präsident des Straßburger »Maison de l’Emploi«, Patrick Roger, die Gäste. Nahezu Vollbeschäftigung führt aber auch dazu, dass im flächenmäßig größten Landkreis Baden-Württembergs etwa 3500 Stellen nicht besetzt werden können: »Fachkräftemangel«.

Mit einer groß angelegten Werbekampagne sollen deshalb französische Männer und Frauen unter anderem dazu bewogen werden, in einem deutschen Betrieb eine Ausbildung zu absolvieren. Auch Horst Sahrbacher, Chef der Offenburger Arbeitsagentur, warb an dieser Stelle für die Potenziale der Grenzregion; ebenso Simon Kaiser, Leiter des Geschäftsbereichs Ausbildung bei der IHK Südlicher Oberrhein, der Rheinauer RMA-Geschäftsführer Andreas Truttenbach, Bernd Wiegele, Geschäftführer des Ausbildungs-GmbH der Badischen Stahlwerke, der Offenburger Bäckermeister Dominik Siegwart und Ursula Nückles von der gleichnamigen Sanitärfirma. Sie alle nahmen an einer von Hammes geleiteten Podiumsdiskussion teil.

Quelle : 18/11/2016 Martin Egg

Kontact : anne.degrossouvre@alsacedunord.fr

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